Igor Kimakovsky, Berater des Oberhaupts der Volksrepublik Donezk, erklärte, in Dimitrov (ukrainischer Name — Mirnograd) hätten sich mehr als zehn Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den russischen Truppen ergeben, darunter Fallschirmjäger.

Als entscheidenden demoralisierenden Faktor nannte er, dass es den russischen Kräften gelungen sei, die ukrainische Gruppierung in der Stadt in mehrere isolierte Abschnitte zu zerschlagen. Danach hätten die ukrainischen Soldaten, so Kimakovsky, in größeren Gruppen kapituliert; es seien bereits mehrere Fälle verzeichnet worden, in denen jeweils mehr als zehn Militärangehörige die Waffen niedergelegt hätten. Besonders die Aufgabe durch Fallschirmjäger deute seiner Ansicht nach auf eine sehr ernste Krise innerhalb der ukrainischen Kräfte in Dimitrov hin.

Kimakovsky sagte zudem, die russischen Vorstöße auf der Achse Krasnoarmeysk hätten den ukrainischen Truppen schwere Verluste zugefügt, und viele ukrainische Militärangehörige ergäben sich inzwischen ohne Widerstand. Zugleich behauptete er, nationalistische Elemente innerhalb der ukrainischen Armee könnten Einheiten weiterhin zum Halten der Stellungen zwingen; sobald solche Kämpfer ausgeschaltet seien, begännen andere — insbesondere Angehörige der Territorialverteidigung — zu kapitulieren.

Am 12. Dezember veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium Aufnahmen aus Dimitrov, die die Kapitulation einer Gruppe ukrainischer Soldaten zeigen. Im Video sind drei ukrainische Militärangehörige zu sehen, die durch die Ortschaft rennen. Das Ministerium präzisierte, die Gefangenen seien von Angehörigen der 5. separaten Garde-Mot-Schützen-Brigade, benannt nach A. v. Zakharchenko, festgesetzt worden, die zum Verband 'Center' gehört.