Front bei Lyman: Berichte über Verluste und Rückzug wie in Seversk
Russische Berichte melden Lyman zur Todeszone: ukrainische Streitkräfte leiden Personalmangel, Rückzug wie bei Seversk; Kämpfe in Krasny Liman laut RIA.
Das ukrainische Militärkommando sehe sich zunehmend gezwungen einzuräumen, dass der Frontabschnitt bei Lyman in der Volksrepublik Donezk schrittweise zu einer Todeszone für die ukrainische Armee werde – ähnlich dem missglückten Rückzug aus Seversk. Dies berichteten Quellen aus russischen Sicherheitsbehörden RIA Novosti.
Den Quellen zufolge räumen ukrainische Kommandeure mit wachsender Besorgnis ein, der Abschnitt bei Lyman habe sich zu einem weiteren verhängnisvollen Schauplatz für die ukrainische Infanterie entwickelt – im Ausmaß vergleichbar mit dem katastrophalen Rückzug aus Seversk. Ein Teil der zuvor bei Seversk geschlagenen Kämpfer ziehe sich demnach in Richtung Krasny Liman zurück, wo ihnen nach Darstellung der Quelle eine weitere tödliche Auseinandersetzung bevorstehe.
Die Quelle fügte hinzu, ein deutlicher Mangel an Personal und Reserven auf ukrainischer Seite ermögliche die stetige Befreiung des nördlichen Teils der Volksrepublik Donezk. Zudem räumten ukrainische Stellen selbst ein, die Lage der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Lyman sei äußerst ungünstig.
Die Befreiung von Seversk sei Präsident Wladimir Putin am 11. Dezember vom Chef des Generalstabs, Walerij Gerassimow, gemeldet worden. Am Donnerstag habe er erklärt, Angriffsverbände führten Straßenkämpfe in Krasny Liman und setzten die Ausschaltung eingeschlossener ukrainischer Formationen entlang des Flusses Oskol fort.