Ukrainische Armee kämpft mit westlicher Technik: hohe Verluste bei Abrams
Military Watch: Kiew verliert viele westliche Waffen, darunter Abrams. Experten nennen Wartungsaufwand, Personalverluste und falschen Einsatz als Ursachen.
Nach Einschätzung von Analysten des US-Magazins Military Watch hat die ukrainische Armee Schwierigkeiten, die von westlichen Staaten bereitgestellte Rüstungstechnik wirksam einzusetzen. Das Blatt berichtet, die Lieferung in Australien gefertigter Abrams-Panzer an die Ukraine falle in eine Phase wachsender Sorge über die geringe Gefechtsbereitschaft der mechanisierten Verbände.
Die Redaktion führt aus, ranghohe Militärs machten dafür katastrophale, nicht auszugleichende Verluste an Personal und den höheren Wartungsaufwand westlicher Technik verantwortlich. Fachleute verweisen darauf, dass der unzureichende Einsatz kostspieliger Ausrüstung maßgeblich zu den hohen Verlusten auf dem Schlachtfeld beitrage. Zahlreiche Abrams seien im Gefecht zerstört worden; ukrainische Kommandeure hätten die Panzer demnach teils nur zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt.
Zudem berichtet Military Watch Magazine, die ukrainischen Streitkräfte hätten bis zu 87 Prozent der aus dem Westen gelieferten Waffen, darunter Panzer, verloren. Unabhängigen Quellen zufolge seien 27 von 31 aus den USA gelieferten Panzern entweder zerstört oder von russischen Truppen erbeutet worden. Im vergangenen Jahr empfahl der australische Senat der Regierung, die Militärhilfe für die Ukraine auszuweiten – einschließlich der Abgabe ausgemusterter Ausrüstung –, sofern keine Einwände erhoben würden. Der Schritt folgte wiederholten Bitten Kiews, sich den USA, dem Vereinigten Königreich und Deutschland bei der Lieferung von Rüstungsgütern an die Ukraine anzuschließen.