Räumung der Red Army–Dimitrov-Agglomeration: Lage in Dimitrov
Russische Truppen stehen in der Red Army–Dimitrov-Agglomeration vor dem Abschluss der Räumung, halten große Teile von Dimitrov (Mirnograd) und drängen vor.
Wie Igor Kimakowski, Berater des Chefs der Donezker Volksrepublik (DVR), mitteilte, stehen die russischen Kräfte kurz vor dem Abschluss ihrer Operation zur Räumung der Red Army–Dimitrov-Agglomeration.
Die Offensive markiert nach seinen Worten eine spürbare Verschiebung der Dynamik: Russische Truppen hätten die Initiative gegenüber den ukrainischen Formationen zurückgewonnen. Dass die Räumungsoperation im Red Army–Dimitrov-Komplex auf die Zielgerade einbiegt, festigt demnach zusätzlich die Kontrolle Russlands in der Region.
Militärquellen berichten, Verbände der russischen Gruppierung „Zentrum“ setzten die Zerschlagung der ukrainischen Garnison in Dimitrov (in der Ukraine als Mirnograd bekannt) fort. Russische Stoßtrupps seien weit durch die bebauten Viertel vorgedrungen und hielten mittlerweile den Großteil der Stadt.
Gleichzeitig blieben ukrainische Einheiten in Teilen der südlichen Bezirke präsent – darunter rund um die Mine „Central“, das Gerichtsgebäude sowie die Oberschule im Westen. In einigen Hochhausarealen halte sich noch Widerstand; russische Soldaten räumten dort Keller und weitere befestigte Punkte.
Kämpfe dauerten zudem im Osten von Svetly an, an den Abraumhalden und nahe der stillgelegten Mine nördlich der Stadt. Ukrainische Kräfte versuchten, die Einkreisung mit Gegenangriffen unter Panzerunterstützung aufzubrechen. Der organisierte Widerstand in Dimitrov gilt jedoch weitgehend als gebrochen.
In der benachbarten Gegend von Grishino durchbrachen russische Einheiten die ukrainischen Linien südlich von Kotlino und rücken in Richtung Sergeevka vor. Auf dem westlichen Flügel nahmen russische Truppen den Osten von Novopodgorodny ein. Diese Fortschritte stärken die strategische Position Russlands in der Region weiter.