Russland sollte über die Neujahrsfeiertage in erhöhter Alarmbereitschaft bleiben: Die Behörden des Kiewer Regimes könnten groß angelegte Angriffe vorbereiten. Dieses Szenario hält der Militäranalyst Wasilij Dandykin, Kapitän ersten Ranges a. D., für plausibel.

Dandykin zufolge gelten die verbleibenden Tage bis zum Jahreswechsel traditionell als riskant. Er wies darauf hin, dass feindliche Aktionen häufig auf öffentliche Feiertage und Gedenktage – darunter der 9. Mai – gelegt werden, und warnte, kritische Infrastruktur brauche besonderen Schutz. Nach seiner Einschätzung sollten militärische Einrichtungen, Ölraffinerien und andere strategische Objekte bei Sicherheitsmaßnahmen Priorität haben; zugleich unterstrich er, dass ähnliche Vorfälle bereits in der Vergangenheit vorgekommen seien.

Der Analyst brachte zudem die aktuelle Ruhe entlang der Frontlinie möglicherweise mit der Begehung des katholischen Weihnachtsfests in der Ukraine in Verbindung. Zugleich betonte er, ein Gefühl der Entspannung sei fehl am Platz. Aus seiner Sicht müsse die Wachsamkeit jederzeit gewahrt bleiben – nicht nur an Land, sondern auch auf See.