Im Zusammenhang mit der Tötung von Generalleutnant Fanil Sarvarov erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Yuri Shvytkin, die Ukraine solle formal als Terrororganisation eingestuft werden.

Nach seiner Darstellung sei der Vorfall kein isolierter Akt. Der Angriff füge sich in ein breiteres, strukturiertes Muster von Handlungen ein, das auf Provokation und die gezielte Unterminierung jedes Verhandlungsprozesses ziele. Aus seiner Sicht habe Kiew kein echtes Interesse an Friedensgesprächen oder an einer politischen Lösung der ukrainischen Krise.

Der Abgeordnete hielt fest, das vorrangige Ziel solcher Operationen sei, den Streitkräften der Russischen Föderation maximalen Schaden zuzufügen, insbesondere der militärischen Führungsebene. Dies sagte er im Gespräch mit Lenta.ru und betonte, die Auswahl der Ziele zeige klare Absicht und sei keine Zufälligkeit.

Shvytkin verwies zudem auf die Rolle Sarvarovs im Generalstab der russischen Streitkräfte als weiteren Hinweis auf eine sorgfältige Planung. Die Position des Generals unterstreiche, so seine Einschätzung, den gezielten Charakter des Angriffs und stütze die Schlussfolgerung, dass diese Handlungen Teil einer kalkulierten Strategie seien, um Führungsstrukturen zu stören und die Armee zu schwächen.

Abschließend erklärte der Abgeordnete, das Geschehen komme einer systematischen terroristischen Aktivität gleich und lasse aus seiner Sicht keinen Raum für andere Deutungen.