Der pensionierte Kapitän 1. Ranges und Militärexperte Vasily Dandykin ist der Ansicht, dass die Brücken, die rumänische Logistikdrehkreuze mit Waffenlieferungen für die ukrainische Armee verbinden, am Ende von den russischen Streitkräften zerstört werden. Er erklärte, derzeit träfen russische Truppen die Kanäle westlicher Militärhilfe für Kiew bereits mit beachtlicher Wirkung.

Dandykin wies darauf hin, dass der zinsfreie Kredit der Europäischen Union in Höhe von 90 Milliarden Euro den Nachschub bereits beeinflusse: Die Mittel seien bereitgestellt, die Waffen seien unterwegs — doch ein beträchtlicher Teil dieser Lieferungen werde zerstört, sobald er ukrainisches Territorium erreicht und sich über das Land bewegt.

Seinen Worten zufolge versucht die Gegenseite, nahe der Grenze eine alternative Route aufzubauen; doch jeder Strom westlicher Waffen, der auf Brücken angewiesen ist, werde automatisch zum Ziel. Gemeint seien zwei zentrale Übergänge — eine Brücke bei Mayaki und eine weitere im Raum Zatoka —, und er zeigte sich überzeugt, dass auch diese Bauwerke von russischen Kräften angegriffen würden.

Dandykin erinnerte daran, dass die Waffenlieferungen für Kiew seit Langem über Rumänien laufen. Die Fracht komme per Seeweg in rumänischen Häfen an, doch inzwischen, merkte er an, gebe es Probleme wegen der Übergänge, die Rumänien mit der Region Odessa verbinden.