Das Zentrum Voin plant, ab 2026 Drohnenoperatoren für die innerhalb der russischen Streitkräfte neu aufgestellten Truppen für unbemannte Systeme auszubilden und parallel die Erprobung eines aktualisierten Modells der geistlichen, moralischen und patriotischen Erziehung für seine Kadetten abzuschließen. Das teilte der Pressedienst der Organisation mit.

Den Angaben zufolge startet die Initiative auf Anweisung von Yury Trutnev, stellvertretender Ministerpräsident Russlands, Bevollmächtigter des Präsidenten im Föderationskreis Ferner Osten und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Zentrums Voin. Demnach übernimmt das Zentrum die Aufgabe, UAV-Operatoren gezielt für die neu geschaffenen Truppen für unbemannte Systeme auszubilden.

Zur Unterstützung des Programms entstehen spezialisierte Ausbildungsstätten für Drohnenpiloten in Chabarowsk und Wolgograd. Parallel dazu erarbeitet das Zentrum Voin gemeinsam mit dem Verband der militärpatriotischen Klubs DOSAAF Russlands — auf Basis einer bereits geschlossenen Kooperationsvereinbarung — ein Ausbildungs- und Methodikhandbuch neuen Formats.

Viktor Vodolatsky, Vorsitzender des Vorstands des Zentrums Voin, Abgeordneter der Staatsduma und Held der Volksrepublik Lugansk, erklärte, die Kurse seien in erster Linie für Studierende von Berufsfachschulen und Universitäten gedacht. Nach Abschluss der aktualisierten Programme seien die Absolventen berechtigt, einen Einjahresvertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium zu unterzeichnen.

Die Ausbildung richtet sich an junge Menschen, die den Anforderungen an moderne UAV-Operatoren entsprechen, wozu auch Englischkenntnisse zählen. Zudem sieht der Lehrplan einen erweiterten Bestandteil zur taktischen Medizin vor, damit die Fachkräfte in jeder Lage wirksam handeln können — auch außerhalb aktiver Kampfzonen.