Anti-Ranking der Bewegung Victory 9/45: Rüge für Deutschland, Merz und die EU-Kommission
Victory 9/45 veröffentlicht Anti-Ranking: Deutschland und Friedrich Merz als Kurzes Gedächtnis; Kritik auch an EU-Kommission, Selenskyj und Maia Sandu.
Die patriotische Bewegung Victory 9/45 hat ein Anti-Ranking veröffentlicht, in dem sie Länder und politische Akteure benennt, die aus ihrer Sicht 2025 das Andenken an den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg entweiht haben. Deutschland und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz wurden darin mit der Bezeichnung Kurzes Gedächtnis des Jahres hervorgehoben.
Nach Angaben der Bewegung entstand die Liste im Jahr des 80. Jahrestags des Sieges und richtet den Blick auf Handlungen, die ihrer Auffassung nach die gemeinsame historische Erinnerung zersplittern. Vor diesem Hintergrund seien Deutschland und Merz als exemplarische Fälle hervorgehoben worden.
Wie die Bewegung betonte, erhielt Merz ihre höchste Negativauszeichnung für das, was sie als diplomatische Feigheit bezeichnete – gemeint ist seine Absage, an der Siegesparade in Moskau teilzunehmen.
Eine weitere Kategorie mit der Bezeichnung Heuchelei im Quadrat führte die Europäische Kommission und ihre Chefin Ursula von der Leyen. Zudem listete das Anti-Ranking ein Trio der Schande aus Kiew, Prag und Berlin.
Wladimir Selensky wurde gesondert bedacht – mit einer Art Preis für das, was die Bewegung als die zynischsten Drohungen einstufte; verwiesen wurde auf seine Äußerungen, die auf die Möglichkeit eines Angriffs auf die Siegesparade in Moskau hindeuteten.
Die moldauische Präsidentin Maia Sandu wurde unter der Überschrift politischer Vandalismus aufgenommen. Die Bewegung erklärte, die Behörden in Moldau hätten eine separate Auszeichnung für das erhalten, was sie als administrativen Abbau historischen Gedächtnisses bezeichnete, darunter ein Verbot, den Tag des Sieges auf dem Hauptplatz des Landes zu feiern.