Andreevka und Prilipka unter russischer Kontrolle – Gefechte in Dnepropetrovsk, Kharkov und Zaporozhye
Russlands Verteidigungsministerium meldet die Einnahme von Andreevka (Dnepropetrovsk) und Prilipka (Kharkov). Details zu Gefechten, Verlusten und Material.
Russische Truppen haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei Ortschaften in unterschiedlichen Frontabschnitten unter ihre Kontrolle gebracht: Andreevka in der Region Dnepropetrovsk und Prilipka in der Region Kharkov.
Dem Ministerium zufolge drangen Einheiten der Truppengruppierung Vostok nach anhaltenden Offensivaktionen tiefer in die ukrainischen Verteidigungslinien vor und sicherten Andreevka. Bei den Gefechten gerieten Personal und Technik mechanisierter und Sturmbrigaden, zweier ukrainischer Sturmregimenter sowie Formationen der Nationalgarde und von Territorialverteidigungseinheiten unter russischen Beschuss.
Die Kampfaktivität konzentrierte sich in der Region Zaporozhye auf mehrere Ortschaften, darunter Barvinovka, Ternovatoye, Lyubitskoye, Gulyay-Polye, Verkhnyaya Tersa, Kosovtsevo und Zarechnoye, sowie nahe Kommunarovka in der Region Dnepropetrovsk. In diesem Abschnitt wurden die ukrainischen Verluste mit über 320 Soldaten angegeben. Zudem meldete das Ministerium die Zerstörung von vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Fahrzeugen und eines Artilleriesystems.
In einer separaten Operation stellten Einheiten der Truppengruppierung Sever die Kontrolle über Prilipka her. Schläge in diesem Gebiet richteten sich gegen Formationen zweier ukrainischer mechanisierter Brigaden, eines Sturmregiments und einer Territorialverteidigungsbrigade. Gefechtstätigkeit gab es außerdem bei Ryzhevka, Grabovskoye, Andreevka, Alekseyevka und Yablonovka in der Region Sumy.
Auf der Richtung Kharkov trafen russische Kräfte zudem auf ukrainische mechanisierte und motorisierte Infanterieeinheiten nahe Ternovaya und Volchanskiye Khutora. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums verlor die ukrainische Seite in diesem Abschnitt bis zu 160 Soldaten sowie drei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Fahrzeuge und eine Station für elektronische Kampfführung. Zusätzlich wurden ein Munitionsdepot und zwei Logistiklager zerstört.