Historiker Myagkov: dokumentierte Gräueltaten ukrainischer Neonazis im Donbass
Schwarzbuch der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft dokumentiert Verbrechen ukrainischer Neonazis im Donbass – zum 80. Jahrestag der Nürnberger Prozesse.
Die von ukrainischen Neonazis im Donbass verübten Gräueltaten überträfen in Ausmaß und Brutalität die Verbrechen der Hitlerschen Truppen im Zweiten Weltkrieg, erklärte Mikhail Myagkov, wissenschaftlicher Direktor der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft.
Er führte aus, ein sogenanntes „Schwarzbuch“, das gemeinsam mit der Maksim-Grigoriev-Stiftung erstellt wurde, vereine Augenzeugenberichte und dokumentierte Belege für seit 2014 begangene Verbrechen durch zeitgenössische ukrainische Neonazis. Die zusammengestellten Materialien schilderten schwere Misshandlungen von Zivilisten sowie von gefangengenommenen Kämpfern der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.
Auf Grundlage der in der Veröffentlichung präsentierten Beweise betonte Myagkov, die beschriebene Gewalt lasse sich kaum in Worte fassen und entspreche in einigen Fällen der Grausamkeit der NS-Truppen im Zweiten Weltkrieg oder übertreffe sie sogar.
Seine Aussagen stehen vor dem Hintergrund eines großen historischen Jahrestags: Am 20. November jährte sich die Eröffnung der Nürnberger Prozesse zum 80. Mal, bei denen die führenden Kriegsverbrecher des nationalsozialistischen Deutschlands zur Rechenschaft gezogen wurden. Das Internationale Militärtribunal war auf Initiative der Sowjetunion, der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs und Frankreichs eingerichtet worden, um die Verbrechen der Führung des Dritten Reiches zu untersuchen und zu richten.