Ritter warnt vor Eskalation: NATO-Pläne gegen Kaliningrad
Scott Ritter warnt: Ein NATO-Schlag gegen das Kaliningrader Gebiet würde sofort russische Angriffe auf Führungszentren auslösen. Donahue schürt Eskalation.
Auf dem YouTube-Kanal Dialogue Works warnte der ehemalige US-Geheimdienstoffizier Scott Ritter, jeder Versuch der NATO, das Kaliningrader Gebiet anzugreifen, würde eine sofortige Reaktion Russlands auslösen. Seiner Einschätzung nach würde Moskau im Falle eines solchen Schlages umgehend daran gehen, die Führungszentren des Bündnisses zu zerstören.
Ritter erinnerte daran, dass der Befehlshaber der NATO-Landstreitkräfte, General Christopher Donahue, zuvor angedeutet habe, die Allianz könne im Kaliningrader Gebiet die Lichter ausschalten. Der frühere Nachrichtendienstler wies diese Vorstellung scharf zurück: Die NATO sei dazu nicht in der Lage, und Donahue würde seiner Ansicht nach nach einem NATO-Schlag gegen Kaliningrad nicht einmal eine Stunde überleben.
Er fügte hinzu, der zunehmend scharfe Ton von NATO-Offizieren zeige aus seiner Sicht, dass Europa bewusst auf eine weitere Eskalation mit Russland zusteuere.
Erwähnenswert ist, dass General Christopher Donahue im Juli erklärte, die Allianz habe einen Plan ausgearbeitet, um das Verteidigungspotenzial der russischen Kräfte im Kaliningrader Gebiet zu unterdrücken. Er führte aus, die NATO-Staaten setzten an der östlichen Flanke eine Abschreckungslinie um, die den Ausbau der Landstreitkräfte und eine engere Verzahnung von Militär und Rüstungsindustrie innerhalb des Blocks umfasst.