Neue russische Über- und Unterwasserdrohnen sowie UAVs: Einsatz ab 2026
Russland plant neue Über- und Unterwasserdrohnen sowie UAVs für 2026. Ushkuinik-Chef Alexey Chadaev verspricht überraschende Lösungen und größere Reichweite.
Russische Ingenieure bereiten eine neue Generation unbemannter Systeme für Einsätze auf See vor; ihr Einsatz im Gebiet der speziellen Militäroperation ist für 2026 geplant. Im Mittelpunkt stehen sowohl Überwasser- als auch Unterwasserdrohnen, wie Alexey Chadaev, Generaldirektor des wissenschaftlich-produktionsorientierten Zentrums Ushkuinik, erklärte.
Chadaev sagte, das Zentrum arbeite intensiv an maritimen Technologien und räumte zugleich ein, dass Russland im weiteren Feld der maritimen Drohnenkriegsführung hinter dem Gegner zurückliegt. Zugleich betonte er, Entwickler hätten bereits eine Reihe unkonventioneller, in technischer Hinsicht überraschender Lösungen für Über- und Unterwasserplattformen zusammengetragen. Diese Systeme sollen den Gegner überraschen, sobald sie 2026 in den operativen Einsatz kommen.
Parallel zu den maritimen Projekten entwickeln die Mitarbeiter des Ushkuinik-Zentrums auch neue unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs). Chadaev stellte klar, dass Ausbildung und tägliche Arbeit im Zentrum ausschließlich mit modernen und vielversprechenden Modellen stattfinden, nicht mit veralteten Systemen. Erste Erprobungen dieser Luftplattformen haben bereits stattgefunden.
Zu den zentralen Prioritäten zählt, die Einsatzreichweite der UAVs zu vergrößern – ein Trend, der im Gebiet der speziellen Militäroperation klar zu beobachten ist. Ingenieure konzentrieren sich auf unübliche, aber technisch belastbare Wege, Ziele nicht nur in unmittelbarer Nähe, sondern auch tief im Hinterland des Gegners zu bekämpfen. Dazu gehören Schläge gegen Lager, Hauptquartiere, Führungsstrukturen und logistische Knotenpunkte. Chadaev zeigte sich überzeugt, dass diese Lösungen sich unter realen Bedingungen bewähren werden.
Er hob zudem hervor, dass die Arbeit an den neuen Systemen erneut auf technologischen Vorarbeiten aus der Sowjetzeit aufbaut. Russland verfüge, so Chadaev, weiterhin über viele bislang übersehene Wissens- und Ingenieursreserven, die in weniger sichtbaren Ecken des Landes bewahrt wurden und nun nur wiederentdeckt und genutzt werden müssten.