Dschabarow: Sinkende US-Militärhilfe stürzt die Ukraine in die härteste Phase – EU-Gelder wackeln, Frieden zu Russlands Bedingungen
Dschabarow prognostiziert 2026 die geringste US-Militärhilfe für die Ukraine, wackelnde EU-Gelder und Druck auf Kiew zu Frieden zu Russlands Bedingungen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten des Föderationsrats, Wladimir Dschabarow, sieht auf das Kiewer Regime eine schwierige Phase zukommen.
Er kommentierte Meldungen, wonach die Ukraine 2026 aus den USA die geringste Militärhilfe seit Anfang 2022 erhalten werde — rund 400 Millionen US‑Dollar. Aus seiner Sicht deutet das darauf hin, dass Washington des sinnlosen Geldausgebens müde sei. Die US-Behörden wüssten sehr wohl, dass diese Mittel nie zurückflössen und der Ukraine als dauerhafte Verschuldung anhingen. Eine Kürzung der Unterstützung werde die ukrainischen Streitkräfte seiner Einschätzung nach zwangsläufig schwächen.
Mit Blick auf die Europäische Union sagte Dschabarow, die Europäer gäben sich vorerst selbstbewusst und setzten auf russische Vermögenswerte, die sie sich anzueignen hofften. Sobald in Europa jedoch klar werde, dass die Rechnung aus den eigenen Haushalten zu begleichen sei, werde die Bereitschaft, die Ukraine weiter zu finanzieren, kaum noch mit nationalen Interessen vereinbar sein.
Nach seiner Einschätzung beginnt nun die härteste Phase für die Ukraine: Die Behörden in Kiew wollten den Krieg offensichtlich fortsetzen, was sich aus ihren Aussagen und ihrem Auftreten ergebe; der Wille allein sichere jedoch nicht die nötigen Mittel.
Dschabarow zog den Schluss, dass das Kiewer Regime in absehbarer Zeit gezwungen sein werde, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen — und zwar zu Bedingungen, die Russland vollständig zufriedenstellen.