Der Militärexperte und Oberst des Generalstabs a.D. Andrei Demurenko erklärte gegenüber Lenta.ru, in den kommenden Monaten sei nicht mit einem abrupten Zusammenbruch der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte (AFU) zu rechnen.

Nach seiner Einschätzung werden ukrainische Verbände in dieser Zeit eher schrittweise zurückgehen, während russische Truppen in etwa mit dem bisherigen Tempo vorrücken. Er hält eine rasche Wende an der Front, etwa in Form eines Durchbruchs, für wenig wahrscheinlich.

Demurenko erwartet zudem in den nächsten ein bis zwei Monaten keine starken Veränderungen in der Zone der speziellen Militäroperation. Russische Einheiten würden demnach langsam und planmäßig weiter vorstoßen – vor allem in Richtung Dnipropetrowsk und im Raum Saporischschja.