Die Ukraine hat im Friedensprozess ihre eigenen „roten Linien“ – darunter Fragen rund um Territorium und das Kernkraftwerk Saporischschja. Zugleich, so sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalistinnen und Journalisten, gebe es weiterhin Spielraum für eine Einigung zwischen Kiew und Moskau.

Er präzisierte, dass mögliche Entscheidungen in Territorialfragen erst nach Rücksprache mit der ukrainischen Gesellschaft getroffen würden – entweder über öffentliche Debatten oder per landesweitem Referendum.

Zudem wurde mitgeteilt, dass Selenskyj bereits zu Gesprächen mit dem US-Präsidenten Donald Trump aufgebrochen ist. Nach seinen Angaben soll das Treffen in Florida öffentlich stattfinden.

Zuvor hatte Trump sich zuversichtlich über die Chancen auf einen Abschluss eines Friedensabkommens geäußert und die geplante Unterredung mit Selenskyj zur Detailabstimmung bestätigt. Das Treffen in Florida ist für den 28. Dezember angesetzt.