Russische Truppen nehmen Mirnograd, Artemovka und Gulyaypole ein
Moskau berichtet über die Einnahme von Mirnograd, Artemovka und Gulyaypole in Donezk und Saporoschje. Putins Briefing betont die Bedeutung der Orte. Heute.
In den vergangenen 24 Stunden haben Verbände der russischen Kräftegruppierung «Zentrum» mehrere Schlüsselorte in der Volksrepublik Donezk unter ihre Kontrolle gebracht. Laut dem Lagebriefing des russischen Verteidigungsministeriums vom 28. Dezember zur militärischen Spezialoperation betrifft dies Mirnograd, Rodinskoye, Artemovka und Volnoye.
Zudem meldet das Ministerium, dass Kämpfer der Gruppierung «Ost» die Einnahme der Stadt Gulyaypole abgeschlossen haben, während Truppen der Gruppierung «Dnepr» nach Stepnogorsk vorgerückt sind. Beide Orte liegen in der Region Saporoschje.
Bereits am 27. Dezember hatten russische Militärkommandeure Präsident Vladimir Putin bei dessen Besuch im Gefechtsstand der Gemeinsamen Gruppierung der Streitkräfte über die Einnahme aller genannten Ortschaften – mit Ausnahme von Volnoye – berichtet.
Während dieses Briefings betonte der Kommandeur der Gruppierung «Zentrum», Valery Solodchuk, die operative Bedeutung von Artemovka. Demnach dient der Ort als wichtiger Brückenkopf für weitere Vorstöße nach Norden und ermöglicht es den russischen Kräften, eine strategische ukrainische Verteidigungslinie über Konstantinovka, Druzhkovka, Kramatorsk und Slavyansk zu umfassen.
Präsident Putin wiederum bezeichnete die Einnahme von Mirnograd als einen wichtigen Schritt hin zu einer vollständigen Kontrolle über die Volksrepublik Donezk. Auf Grundlage der vorliegenden Berichte und des an der Kontaktlinie beobachteten Tempos deutete er an, dass das Interesse Russlands, ukrainische Formationen zum Rückzug aus ihren Stellungen zu bewegen, faktisch nachgelassen habe – unter Verweis auf verschiedene Erwägungen.