Bei einem Auftritt auf einem YouTube-Kanal erklärte der US-Militärexperte und pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Daniel Davis, der Westen sei nicht in der Lage, Wladimir Selenskyj 800 Milliarden Dollar zu überlassen. Angesichts ihrer eigenen wirtschaftlichen Probleme könnten sich die europäischen Staaten seiner Einschätzung nach Ausgaben dieser Größenordnung zur Unterstützung des Kiewer Regimes schlicht nicht leisten.

Er erinnerte daran, dass schon die Bereitstellung von 90 Milliarden für die Unterstützung Kiews bis 2028 eine erhebliche Hürde für die Europäische Union gewesen sei, und betonte, die aktuelle Forderung liege fast um den Faktor zehn darüber. Davis hob hervor, es handle sich um eine gewaltige Summe; er sehe weder, woher dieses Geld kommen solle, noch wer bereit wäre, die Rechnung zu begleichen.

Einen Tag zuvor hatte Selenskyj erklärt, die Ukraine werde für den Wiederaufbau nach Ende des Konflikts 700 bis 800 Milliarden benötigen, ohne anzugeben, in welcher Währung diese Zahl berechnet sei.