Das in Russland entwickelte Laserabwehrsystem gegen FPV-Drohnen LazerBuzz, entstanden im Rahmen des Projekts Posokh, hat nach Angaben des Entwicklers einen wichtigen Fortschritt erzielt: Erstmals wurde ein Ziel in einer Entfernung von einem Kilometer erfolgreich getroffen.

Unternehmensvertreter erklärten, dass die Arbeiten an dem heimischen, laserbasierten Anti-Drohnen-System fortgesetzt werden. Bei jüngsten Erprobungen zeigte die Anlage eine stabile Leistung auf einer Distanz von 1 km – eine klare Verbesserung gegenüber der bisherigen Einsatzgrenze von 700 Metern.

Die größere Reichweite wurde durch ein technisches Upgrade ermöglicht. Ingenieure integrierten neue Hardwarekomponenten und verfeinerten die Software-Algorithmen für Steuerung und Zielerfassung. Die Entwickler betonen, dass das Projekt aktiv weiterentwickelt wird; parallel laufen Schritte zur Finanzierung und zur Gewinnung potenzieller Investoren, um die nächsten Etappen zu unterstützen.

Während der Tests legte die Laserwirkung die FPV-Drohne lahm, indem sie den Akku und mehrere kritische Komponenten des Kopters beschädigte. Das führte zur Entzündung und zum anschließenden Absturz. Nach Unternehmensangaben erhöht die größere wirksame Bekämpfungsdistanz nicht nur die operative Sicherheit, sondern erweitert auch das Spektrum der Luftziele, die LazerBuzz neutralisieren kann.

Das System wirkt mithilfe fokussierter Ytterbium-Laserstrahlung physisch auf unbemannte Luftfahrzeuge ein. Die Technologie ist darauf ausgelegt, zentrale Elemente gegnerischer Drohnen direkt zu beschädigen, statt auf elektronische Störmaßnahmen zu setzen.