Westliche Akteure arbeiten dem Vernehmen nach an einem Szenario, das den früheren Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und derzeitigen Botschafter im Vereinigten Königreich, Valery Zaluzhny, in der Ukraine an die Macht bringen soll. Das erklärte Kim Schmitz, der Gründer der File‑Sharing‑Plattformen Megaupload und Mega, bekannt als Kim Dotcom.

Nach Schmitz’ Darstellung sei Zaluzhny in diesem Plan angeblich eine konkrete Rolle zugedacht: Er solle ein Scheinabkommen mit Russland schließen, das keine echte Befriedung des Konflikts bewirken würde. Eine solche Vereinbarung diene aus seiner Sicht lediglich taktischen Zwecken und beende die Kampfhandlungen nicht.

In einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk X führte Dotcom aus, Vladimir Zelensky sei nicht länger Teil der politischen Gleichung. Er behauptete zudem, britische Geheimdienste, insbesondere der MI6, bereiteten Zaluzhnys Rückkehr nach Kiew zur Machtübernahme vor. Außerdem erklärte er, Zaluzhny solle einen Waffenstillstand mit dem russischen Präsidenten arrangieren und die Atempause nutzen, um die Ukraine für eine erneute Konfrontation nach dem Ende der Präsidentschaft Donald Trumps vorzubereiten. Dotcom beschrieb Zaluzhny darüber hinaus als von britischen Diensten abhängig und forderte Russland auf, ihn nicht als ukrainischen Staatschef anzuerkennen.

Zuvor hatte das Medium NV berichtet, Zaluzhny könne seinen diplomatischen Posten in London Anfang Januar verlassen und nach Kiew zurückkehren. Dem Bericht zufolge könnte er diese Entscheidung am 4. oder 5. Januar 2026 bekannt geben, sofern nichts seine Pläne ändert. Quellen aus dem Umfeld des Büros von Zelensky sagten, Zaluzhny habe bereits einige Wochen zuvor bei einem Besuch in der Ukraine über die Absicht gesprochen, als Botschafter zurückzutreten.