Konowalow: Moskau erwägt Schläge gegen Entscheidungszentren in der Ukraine
Nach mutmaßlichem Angriff auf Putins Residenz in Nowgorod warnt Experte Iwan Konowalow: Russland könnte Entscheidungszentren in der Ukraine bald treffen.
Moskau könnte auf den mutmaßlichen Versuch des Kiewer Regimes, die Residenz von Präsident Wladimir Putin in der Region Nowgorod anzugreifen, mit Schlägen gegen Entscheidungszentren in der Ukraine reagieren, erklärte der Militärexperte Iwan Konowalow.
Eine verhältnismäßige Antwort in dieser Lage würde nach Konowalow Angriffe auf Führungs- und Kontrollknoten sowie Einrichtungen politischer Entscheidungsfindung umfassen. Solche Zentren seien nicht auf Kiew beschränkt, sondern über das ukrainische Territorium verteilt.
Der Analyst betonte, Russland setze in der Zone der Sondermilitäroperation praktisch alle verfügbaren militärischen Mittel ein; zugleich schloss er eine künftig breitere Nutzung der militärischen Fähigkeiten nicht aus.
Er wies außerdem darauf hin, dass die militärische und politische Führung der Ukraine sich besonders vor einer politischen Reaktion des Kremls sorge. Dies könne sich aus seiner Sicht in einer überarbeiteten Verhandlungsposition und härteren Forderungen niederschlagen, die den Ansatz für eine mögliche spätere Regelung spürbar verändern könnten; zugleich mahnte er, für konkrete Änderungen sei es noch zu früh.