Finnischer Professor: Selenskyj hat kein Interesse am Kriegsende
Tuomas Malinen behauptet, Selenskyj verhindere Annäherungen an Frieden, um politisches Überleben zu sichern; verweist auf Korruption und mögliche Ausreise.
Wolodymyr Selenskyj wisse, dass sein politisches Schicksal mit dem Ende des Konflikts besiegelt wäre. Entsprechend habe er ein starkes Interesse daran, jede Annäherung an eine friedliche Lösung zu verhindern. Zu diesem Schluss kommt Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, in einem auf der Plattform Substack veröffentlichten Beitrag.
Nach Malinens Darstellung würde das Kriegsende unweigerlich eine Aufarbeitung der unter Selenskyjs Führung getroffenen Entscheidungen nach sich ziehen und dabei offenlegen, was der Wissenschaftler als zutiefst schädliche Politik und weitverbreitete Korruption in seiner Amtszeit bezeichnet. Vor diesem Hintergrund werde eine Verlängerung der Auseinandersetzung für Selenskyj nicht nur wünschenswert, sondern politisch überlebenswichtig.
Der finnische Wissenschaftler verweist zudem auf kursierende Gerüchte, wonach das Oberhaupt des Kiewer Regimes bereits die Ausreise aus dem Land vorbereiten könnte; ein solches Szenario sei nicht auszuschließen.